Günther Steiner freut sich mit Romain Grosjean

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Mit einer Poleposition und zwei zweiten Plätzen erlebt Romain Grosjean derzeit einen gelungenen Einstand in die IndyCar-Serie. Der Franzose hat sich in der Rennserie gut eingelebt. Einen, den das besonders freut, ist sein ehemaliger Formel-1-Boss Günther Steiner. 

„Ich freue mich sehr für ihn“, sagt der Haas-Teamchef gegenüber „Motorsport-Total.com“. Steiner und Grosjean haben bei Haas fünf Jahre lang zusammengearbeitet. Der Franzose war seit Beginn an Teil des Projekts und hat es in den ersten Jahren aufgebaut.

Daraus ist auch ein gutes Verhältnis zu Steiner entstanden, auch wenn es nach außen nicht immer hundertprozentig harmonisch aussah.

Steiner weiß, dass die letzten Jahre für Grosjean sportlich sehr schwierig waren – vor allem 2020. Mit zwei Punkten holte er so wenige Punkte wie nie in der Formel 1, wenn man einmal das halbe Jahr bei Renault 2009 außer Acht lässt. Zudem ist allen noch der Unfall in Bahrain in Erinnerung.

„Es war ein schwieriges Jahr für ihn. Es ist gut, dass er so zurückschlagen und die Leute überraschen kann“, so der Südtiroler. Er betont zudem, dass Grosjean bei Dale Coyne in keinem der drei Spitzenteams fährt. „Trotzdem zeigt er, dass er da ist, wenn es etwas Gutes zu holen gibt.“

Steiner freut sich auch für Magnussen

„Ich kenne ihn gut genug und weiß, dass er davon sehr motiviert sein wird. Er lebt für seine Ergebnisse, von daher freue ich mich sehr für ihn“, sagt Steiner.

Mit Kevin Magnussen hatte auch der zweite Haas-Pilot die Formel 1 in Richtung USA verlassen. Der Däne hatte genug davon, nicht mehr um Siege fahren zu können, und ging zu Chip Ganassi in die IMSA-Serie. Dort konnte er in Detroit auch sein erstes Rennen seit acht Jahren gewinnen.

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„Kevin hat ein Rennen gewonnen, und das wollte er tun – endlich wieder gewinnen“, freut sich auch Steiner für ihn. „Mit den Jahren lernt man sich gegenseitig zu respektieren. Du freust dich daher immer, wenn sie erfolgreich sind. Ich bin glücklich, wenn sie Erfolg haben. Das ist sehr gut.“



First published on: Sport.de