Formel 1 | Mick Schumacher reagiert auf Crash-Kritik

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Mick Schumacher sagt, dass man bei der Unfalldebatte im Haas-Team beide Seiten anhören sollte. Der Deutsche geriet vor der Sommerpause in Ungarn ziemlich unter Druck von Teamchef Günther Steiner, der von den überhandnehmenden Unfällen seiner Piloten genervt war. Schumacher hatte das Auto im Freien Training in Budapest weggeschmissen und konnte nicht am Qualifying teilnehmen.

Neben dem sportlichen Verlust wiegen Crashes auch finanziell schwer – vor allem für einen kleinen Rennstall wie Haas. Deswegen hatte Steiner angemahnt, seine Fahrer sollen nur Risiken eingehen, wenn es sich auch lohnt – also nicht unbedingt im Freien Training.

Doch Schumacher sagt: „Natürlich muss man sich in solchen Fällen in beide Situationen reinversetzen: die des Teamchefs und von meiner Seite aus. Wir müssen schauen, dass wir einen guten Kompromiss finden.“

Denn natürlich möchte ein Formel-1-Pilot nicht einfach nur im Auto rumrollen, sondern auch das Limit aus ihm herausholen. „Ich mache das ja nicht extra, das Auto in die Wand zu setzen“, sagt er. „Wir müssen schauen, wie sich die zweite Saisonhälfte entwickelt. Natürlich werde ich immer noch versuchen, mein Bestes zu geben.“

Ein anderes Thema, was den Deutschen in den vergangenen Wochen beschäftigt hatte, war sein Sitz. Weil dieser nicht richtig passte, saß er immer etwas schief in seinem Auto. Bis Spa sollte das eigentlich behoben sein, doch Schumacher deutet an, dass das Problem doch noch nicht ganz gelöst ist: „Wir sind noch dran“, sagt er.

„Wir müssen uns noch ein paar Sachen anschauen, aber das Sitzthema ist das kleinste Problem für mich im Moment. Von daher lassen wir uns auch Zeit und wollen das richtig machen“, so der Deutsche.

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Doch wenn das das kleinste Problem ist: Was ist dann das größere? „Versuchen, das Auto auf Speed zu kriegen“, sagt Schumacher. Doch er weiß, dass das in diesem Jahr schwierig sein wird.

„Aber dennoch versuchen wir, das Beste aus dem Auto herauszuholen. Ich glaube, dass unser Fokus darauf liegt, zu versuchen, alle Punkte aufzuschreiben, die vielleicht nicht so gut laufen für dieses Jahr, damit wir die dann nächstes Jahr besser machen können.“



First published on: Sport.de