FC Bayern | Thomas Helmer: „Ich glaube an Sané, aber …“

FC Bayern | Thomas Helmer: "Ich glaube an Sané, aber ..."
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Leroy Sané ist beim FC Bayern schon wieder in aller Munde. Die Leistungen des Nationalspielers entsprechen auch in dieser Saison nicht den Erwartungen. Die deutliche Fan-Kritik in Form von Pfiffen lehnt auch der Ex-Münchner Thomas Helmer ab, gleichzeitig sieht aber auch der TV-Moderator beim 25-Jährigen Raum für Verbesserungen.

Dass Leroy Sané am vergangenen Bundesligaspieltag von einigen Anhängern des FC Bayern ausgepfiffen wurde, ging nicht nur der Mannschaft, dem Trainer und den Vereinsverantwortlichen zu weit. Auch zahlreich Experten und Ex-Profis kritisierten das Verhalten der FCB-Fans.

„Es geht natürlich nicht, dass die Fans einen eigenen Spieler auspfeifen oder klatschen, wenn er ausgewechselt wird“, fand auch der ehemalige Bayern-Spieler Thomas Helmer im „AZ„-Interview deutliche Worte für die Fans.

Er glaube an Sané, ergänzte der 56-Jährige, der gleichzeitig aber auch Verständnis für Teile der Kritik am Flügelstürmer zeigte. „Er muss sich vielleicht ein bisschen mehr öffnen und eine andere Körpersprache zeigen“, monierte Helmer das Verhalten Sanés auf dem Platz. 

Hat der FC Bayern genügend Qualität für das Triple?

Gerade was die Körpersprache angeht, so spielt Sané laut Helmer nicht in der gleichen Liga wie etwa Joshua Kimmich. „Kimmich ist eine Identifikationsfigur des FC Bayern und keiner, der einfach mal so das Wappen küsst“, schwärmte der Moderator vom Sechser, der seinen neuen Vertrag in München kürzlich selbst aushandelte und verlängerte. 

„Leon Goretzka sollte folgen, er und Kimmich passen perfekt zusammen“, sieht Helmer im Ex-Schalke-Profi das zweite wichtige Puzzlestück des FC Bayern. Anders als Kimmich hat Goretzka seinen Vertrag allerdings noch nicht verlängert. Die Verhandlungen zwischen den Parteien sollen immer noch intensiv geführt werden. 

Nicht sicher ist sich Helmer bei der Frage, ob der Kader des FC Bayern in diesem Jahr gut genug für das Triple ist. „Es ist die Frage, ob die Qualität in der Breite reicht. Viele Verletzungen dürfen sicher nicht hinzukommen“, warnte der ehemalige Abwehrspieler seinen alten Klub. Er sei aber überzeugt davon, „dass Bayern in Europas Spitze weiter mithalten kann“.

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First published on: Sport.de